TSV Hartpenning holt Bronze beim Europacup
Der TSV Hartpenning sichert sich beim Europacup die Bronzemedaille. Im Halbfinale scheitert die Moarschaft jedoch deutlich an Windorf.
Hartpenning – Auch wenn den Stockschützen des TSV Hartpenning nach der Silbermedaille bei der Champions League im Sommer der ganz große Coup beim Europacup auf dem Eis der verwehrt blieb, war man mit etwas Abstand zufrieden im Lager des TSV. Die Moarschaft aus dem Landkreis-Norden landete beim Turnier der besten Eis-Mannschaften Europas auf Rang drei und durfte sich über die Bronzemedaille freuen. „Wir waren nah dran und wären gerne ins Finale eingezogen. Aber trotzdem ist der dritte Platz für unseren Dorfverein ein riesiger Erfolg“, berichtet TSV-Sprecher Gustl Maurer. „Wir können stolz sein auf die Leistung.“
Am Samstag duellierten sich 19 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz, Tschechien und Slowenien im Peißenberger Eisstadion im Rahmen der Vorrunde. Aus Hartpenninger Sicht lief es nahezu optimal. „Wir sind souverän durchmarschiert“, sagt Maurer weiter. Nach neun Partien standen 16:2 Punkte zu Buche. Lediglich dem italienischen Team aus Weiz musste sich der TSV geschlagen geben und schloss die Gruppenphase auf Rang eins ab.
Das Ziel, in den Lostopf A zu kommen, hatten die Hartpenninger also schon einmal erreicht. Andreas Lambert, Stefan Zellermayer, Stefan Thurner und Matthias Peischer lieferten starke Leistungen, Ersatzmann Sepp Quercher kam nicht zum Einsatz.
Als Achtelfinalgegner wurde dem TSV dann Ausrichter TSV Peiting zugelost, in dessen Stadion die K.o.-Runde am Sonntag ausgeschossen wurde. „Peiting hat gut geschossen, aber letztlich hat sich unsere Qualität durchgesagt.“ Mit 6:2 und 4:2 siegten die Hartpenninger und zogen somit in die Runde der letzten Acht ein.
Dort wartete mit dem EC Moitzerlitz Regen bereits der nächste deutsche Gegner. Das Duell war eng und ausgeglichen, beide Spiele endeten mit einem 4:4-Unentschieden, sodass die Hartpenninger letztlich aufgrund der besseren Vorrundenplatzierung eine Runde weiterkamen – genau wie die drei anderen Mannschaften aus dem ersten Lostopf. Die vier besten Teams der Vorrunde hatten alle bereits eine Medaille sicher.
Im Halbfinale gegen den EC Altwasser Windorf war dann Endstation für den TSV. „Leider hatten wir unser schlechtestes Spiel des Wochenendes im Halbfinale“, berichtet Maurer. Im ersten Spiel bauten die TSV-Schützen viele Fehler ein und verloren deutlich mit 1:7. Nach einigen teaminternen Umstellungen kassierten die Hartpenninger in der ersten Kehre des zweiten Spiels eine Drei und lagen aussichtslos mit 1:10 zurück. Der TSV kämpfte sich zurück in die Partie, hatte in der elften Kehre sogar noch die Möglichkeit, es richtig spannend zu machen. Doch der Hinterschuss misslang, und am Ende reichte der 8:4-Sieg des TSV im zweiten Spiel nicht mehr für das Finale.
So landeten die Hartpenninger auf Rang drei, während sich Windorf mit einem klaren 5:3 und 7:0 gegen Titelverteidiger ESV Union Ladler Wang den Sieg sicherte.
Trotz der ärgerlichen Niederlage in der Runde der letzten Vier konnten die TSV-Schützen bei der Übergabe der Bronze-Medaille wieder jubeln. „Es standen die besten Teams der Welt auf dem Eis, da kann man mit Platz drei absolut zufrieden sein“, resümiert Maurer nach einem anstrengenden Wochenende. Mitte Dezember wartet nun die Vorrunde der Winter-Bundesliga auf die Hartpenninger Moarschaft.
